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Warum gibt es Förderkreise (FK)?

Privatpersonen können nicht direkt Mitglied der Genossenschaft Oikocredit werden. Sie treten stattdessen einem der acht deutschen Förderkreise bei, über den sie bei Oikocredit Geld anlegen. Das gilt auch für Vereine, Stiftungen und Gemeinden, die bei Oikocredit investieren.

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Was wir tun? Ethische Geldanlagen!

Oikocredit ist eine internationale Genossenschaft und vergibt Darlehen und Kapitalbeteiligungen an Partnerorganisationen – vor allem in Lateinamerika, Asien und Afrika. Was uns dabei wichtig ist: Wir investieren das Geld unserer Anleger*innen verantwortlich. Unsere Investitionen fördern Entwicklung, ermöglichen Wege aus der Armut und schützen die Umwelt.

Unsere Finanzierungen vergeben wir mit größter Sorgfalt, seit mehr als 40 Jahren. Diese große Erfahrung zahlt sich aus: Wir sind zu einem der führenden Entwicklungsfinanzierer geworden. Unsere Organisation wächst. Inzwischen legen mehr als 57.000 Menschen ihr Geld nach ethischen, sozialen und ökologischen Kriterien bei uns an. 2018 haben wir über unsere Partner 37,6 Millionen Menschen erreicht.

Investitionen mit sozialer Wirkung

Inklusives Finanzwesen ist der größte Investitionsschwerpunkt von Oikocredit. Das heißt, wir finanzieren Mikrofinanzinstitutionen und Banken, die kleine und mittlere Unternehmen fördern. Diese Finanzierungen bieten Menschen, die bei einer herkömmlichen Bank keinen Kredit bekommen, Zugang zu Finanzdienstleistungen, schaffen Arbeitsplätze und kurbeln die lokale Wirtschaft nachhaltig an. Mit diesen Geldanlagen tragen wir zu mehr sozialer Gerechtigkeit im globalen Süden bei. Genau das wollen wir erreichen.

Neben dem inklusiven Finanzwesen investiert Oikocredit auch in Unternehmen aus der Landwirtschaft sowie im Bereich erneuerbare Energien.

Der Wunsch nach ethischen Geldanlagen wird größer

Was uns Auftrieb gibt: Immer mehr Menschen gehen bewusst mit ihrem Geld um. Sie schauen kritisch auf spekulative Finanzgeschäfte, die in Rüstungsunternehmen investieren oder Raubbau an der Umwelt zur Folge haben. Und sie interessieren sich für nachhaltiges Banking und knüpfen ihre Geldanlagen an ethische Kriterien – denn Geld und Ethik müssen kein Widerspruch sein. Darum wächst Oikocredit stetig. Unsere Anleger*innen wissen: Wirtschaftliche und soziale Entwicklungen brauchen verlässliche Partnerschaften und Zeit. Es geht uns um nachhaltige Veränderungen, nicht um kurzfristige Rendite.

 Was wir unter ethischen Geldanlagen verstehen

Im Unterschied zu konventionellen Geldanlagen gehen bei uns Investitionen immer auch mit sozialer Verantwortung einher. Unsere Finanzierungen sollen Positives für Menschen und Umwelt bewirken. Wir messen nachhaltige, soziale und ökologische Wirkung regelmäßig und machen die Ergebnisse in unserem Wirkungsbericht transparent. Dabei geht es vor allem darum: Sind unsere Partner ausreichend sozial orientiert? Bieten sie ihren Kreditnehmer*innen die Leistungen, die sie benötigen und die ihnen helfen? Können wir sie dabei effektiver unterstützen?

Beispiele für unser nachhaltiges Investment

Die Bandbreite der von uns geförderten Partner und Mikrofinanzorganisationen ist groß. In Burkina Faso vergeben wir beispielsweise Kredite an ACEP, eine Mikrofinanzinstitution, die Menschen mit geringem Einkommen auf dem Weg in die Selbstständigkeit unterstützt. In Peru erhält APROCASSI ein Darlehen, eine kleinbäuerliche Genossenschaft, deren Mitglieder Bio-Kaffee für den fairen Handel produzieren. In Indien investieren wir in PEPL, ein Solarunternehmen, das Haushalte in abgelegenen Regionen mit bezahlbaren Heimsolaranlagen versorgt. Ein Kriterium liegt dabei immer zugrunde: Wir wollen Menschen mit geringem Einkommen ein Leben in Würde ermöglichen und Hilfe zur Selbsthilfe leisten. Mehr über unsere Partner.

Nachhaltig investieren ist mehr als Kapital geben

Neben Finanzierungen bietet Oikocredit auch Beratung und Schulungen an, zum Beispiel zur Katastrophenvorsorge, zur Unternehmensführung oder über die Steuerung von Preisrisiken bei Kaffee. Das ist oftmals genauso wichtig wie das eingebrachte Kapital. Denn hier geht es darum, wie die Partner das Geld für ihre Ziele am effektivsten einsetzen können und wie ein Unternehmen am besten gemanagt wird.

„Als überzeugter Genossenschaftler gefällt mir der Ansatz von Oikocredit: Hilfe zur Selbsthilfe. Bei der Kreditvergabe sprechen Partner auf Augenhöhe miteinander.“   Helmut Götz, Mitglied im Oikocredit-Förderkreis Baden-Württemberg

Damit diese Partnerschaften gut funktionieren, arbeiten wir bei Oikocredit mit regionalen Expert*innen. In unseren 21 Regional- und Länderbüros können wir so vor Ort vertrauensvolle und fundierte Beratung anbieten. Gemeinsam entwickeln wir auf Augenhöhe Lösungen, die die Lebensumstände einkommensschwacher Menschen nachhaltig verbessern. Unsere Erfahrung zeigt, dass die Kombination aus Wissen und Zusammenarbeit in Netzwerken nachhaltige Entwicklung fördert. Dabei lautet das gemeinsame Ziel: Unsere Partner sollen nicht nur kurzfristige Unterstützung erfahren, sondern auch mittel- und langfristig erfolgreich sein.